Klöster

Klöster in Messenien:

Kloster von Welanidia

Das Kloster von Welanidia liegt 6 km nördlich von Kalamata in ca. 400 m Höhe. Der Vermerk auf dem Türsturz zeigt als Gründungsjahr 1679, sein Name kommt von einer Jahrhunderte alten Eiche, die innerhalb seiner Mauer stand.

Während der griechischen Revolution spielte das Kloster eine besondere Rolle als Versteck und Stützpunkt vieler bekannter Kämpfer, die es auch als Treffpunkt für Absprachen zur Organisation ihres Kampfes nutzten. Bemerkenswert ist, dass von diesem Kloster am 23. März 1821 eine Menge Aufständischer aufbrach, um Kalamata zu befreien, was ohne Blutvergießen gelang.

 

 

 

Kloster Woulkanou

Auf der Spitze des Berges Ithome nahe des antiken Messene befindet sich auf einem Felsen das alte Kloster Woulkanou mit Blick auf das messenische Tiefland unterhalb. Dieses Kloster wurde wahrscheinlich im 8. Jahrhundert von Bilder anbetenden Mönchen gegründet, laut der Überlieferung wurde der Bauplatz durch eine Ikone der Muttergottes gezeigt, neben der ein Öllämpchen brannte. Im 17. Jahrhundert wurde das Kloster hauptsächlich wegen der schlechten Wetterbedingungen verlassen, die das Überleben der Mönche erschwerten. Ein neuer Platz für das Kloster wurde weiter südlich gefunden, wo das neue Kloster Woulkanou schrittweise erbaut wurde. Hier werden heute die Reliquien etlicher orthodoxer Heiliger, so wie auch wichtige Schriften, Unterlagen und erzbischöfliche Siegel aufbewahrt. Am bedeutendsten ist die wunderbringende Ikone der Muttergottes von Woulkanou. Das alte Kloster wird heute nur um Mariä Himmelfahrt herum betrieben, das neue Kloster war von Anfang an als Männerkloster in Betrieb.

Klöster in Elis:

Kloster von Isowa

Westlich des Dorfes Trypiti befinden sich in einem kleinen Tal die Überreste des katholischen Klosters von Isowa, einem der bedeutendsten gothischen Bauten in Griechenland. Das Kloster wurde von Zisterziensermönchen gebaut, die zur Zeit der fränkischen Besetzung auf den Peloponnes kamen. Im Jahre 1225 fertiggestellt, wurde es nur 40 Jahre später vom byzantinischen Heer zerstört. Die Überreste des eindrucksvollen und mehr als 40 Meter langen Gebäudes liegen hinter der heutigen St. Nikolauskirche. Noch vorhanden sind heute die Nordmauer und die westliche Apsis. Es handelt sich um eine einschiffige Basilika mit Satteldach und den charakteristischen Spitzbogenfenstern. Nördlich des Klosters finden sich Spuren der Mönchszellen.

 

 

Kloster von Frangawilla

Nur 1,5 km von Amaliada liegt das byzantinische Kloster von Frangawilla, das heute als Internat des Erzbistums von Elis dient. Die zentrale Kirche des Klosters (Katholikon) ist eine der bedeutendsten Kirchen von Elis und gehört zur mittelbyzantinischen Periode. Die Innenverzierung ist in gleicher Zeit wie die Kirche entstanden, neuere Ausschmückungen sind aus dem 17. Jahrhundert. Die Lage des Klosters auf einem Plateau und die dichte Vegetation verleihen der Landschaft einen speziellen Reiz.

 

 

 

 

Quelle: mythicalpeloponnese.gr